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Wer bekommt eigentlich später Rente und wer Pension? Wo liegen da genau die Unterschiede? Wo macht sich der Unterschied vor allem in finanzieller Hinsicht bemerkbar? Könnte man unter gewissen Bedingungen vielleicht auch beides beanspruchen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen wird sich der folgende Artikel auseinandersetzen.

Zuerst sollte festgehalten werden, wer eine Pension erhält und wer eine Rente. In der Regel gilt, dass alle Menschen, die im Staatsdienst oder im öffentlichen Dienst gearbeitet haben, eine Pension erhalten. Dazu gehören Richter, Staatsanwälte, Pfarrer, Lehrer, Polizeibeamte und auch Offiziere der Bundeswehr. Was die Höhe angeht, so ist diese nach der Grundversorgung für Beamte im jeweiligen Bundesland geregelt.

Eine Rente hingegen erhalten Arbeiter und Angestellte. Wie hoch die Rente ausfällt, wird allerdings nicht an den letzten Bezügen berechnet, wie es bei der Pension der Fall ist, sondern unter anderem anhand der Anzahl der Jahre, die man im Laufe der Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Darüber hinaus spielt auch eine Rolle, wie viel man eingezahlt und verdient hat. So hat jemand mit hohem Gehalt und vielen Arbeitsjahren auch eine entsprechend höhere Rente als jemand, der nur wenige Jahre einen niedrigen Lohn erhalten hat.

Die Pension hat viele Vorteile

Die Pension hat viele VorteileEin weiterer signifikanter Unterschied zwischen Rente und Pension besteht darin, dass der Beamte, der im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, sich nicht an der Zahlung in die Pensionskasse beteiligen muss. Der Angestellte und Arbeiter muss hingegen in die Rentenkasse einzahlen. Der Arbeitgeber beteiligt sich dabei mit 50 %, die restlichen 50 % trägt der Versicherte selbst. Wer später eine Pension bezieht, kann sich sicher sein, dass er eine Mindestversorgung erhalten wird. Der Rentner muss, sollten die monatlichen Bezüge nicht zum Leben ausreichen, zusätzlich soziale Leistungen beantragen. Pensionäre bekommen auch automatisch Weihnachtsgeld. Bei Rentnern ist das meist nicht der Fall.

Das bedeutet im Klartext: wer einmal den Beamtenstatus erlangt hat, kann sich der Sorge seitens des Staates sicher sein. Auch was die Höhe der Pension angeht, so sieht es in der Regel so aus, dass diese meist recht üppig ausfällt. Im Schnitt erhalten Pensionäre knapp 3.000 Euro monatlich. Das ist ein Betrag, von dem Rentner nur träumen können, denn nach 45 Jahren Arbeit erhält der Rentner rund 1.000 Euro, in einigen Fällen sogar noch weniger.  

Renten, Pensionen und das Finanzamt

Wer im Rahmen der vielen Arbeitsjahre auch immer fleißig Steuern bezahlt hat, der muss nicht meinen, dass das vorbei ist, wenn man Rente oder Pension bezieht. Egal, welche Variante man beziehen wird, der Fiskus nimmt sich seinen Teil. Besonders schlimm wurde es nach der Rentenreform vor zehn Jahren; das Niveau sank, Rentner mussten schmerzhafte Abstriche machen.

Die Reform traf übrigens auch die Pensionäre, die sich in der Regel des Genusses zahlreicher Vorteile sicher sein dürfen, denn das Bundesverfassungsgericht entschied damals, dass es keine Unterschiede in der Besteuerung von Renten und Pensionen geben dürfe. Schrittweise wird dies nun angepasst und bis zum Jahre 2040 müssen sowohl Renten als auch Pensionen zu 100 % besteuert werden. Das heißt im Klartext, dass es keinen steuerfreien Anteil mehr geben wird. Für den Ruheständler bedeutet dies, dass am Ende noch weniger übrig bleibt als ohnehin schon.

Doch worum ging es bei der Beseitigung der ungleichen Behandlung konkret? Wie bereits eingangs erwähnt, erhält der Pensionär seine Pension von seinem Dienstherrn, also dem Staat, bzw. vom Land oder Bund. Der Rentner bekommt das Geld von der Deutschen Rentenversicherung. Der Pensionär bekommt also so etwas wie ein nachträgliches Gehalt, und so wird dieses Geld auch besteuert. Ein Teil davon ist steuerfrei.

Im Juli 2019 kam die Nachricht, dass die Steuern erhöht werden sollten. Das hörte sich zunächst gut an. Allerdings war dies auf den zweiten Blick mitnichten ein Grund zur Freude, denn die Erhöhung bewirkte, dass zahlreiche Rentner das steuerfreie Existenzminimum knapp überschritten. Das bedeutet, sie müssen Steuern zahlen, was zur Folge hat, dass am Ende noch weniger im Geldbeutel verbleibt, was für Proteste sorgte und Ängste in der Bevölkerung schürte. Für das Finanzamt aber bedeutete die Erhöhung der Renten ein Plus von 410 Millionen Euro.

Was ist mit der privaten Rentenversicherung?

RenteNeben den gesetzlichen Rentenkassen und den Pensionen gibt es auch noch die privaten Rentenversicherungen. Steuerpflichtig ist nicht der gesamte Betrag, sondern nur der Ertragsanteil. Dieser wird berechnet auf der Art der Rente und hängt auch vom Alter des Berechtigten ab. Allerdings sollte man wissen, dass dieser Anteil nach 2005 erheblich gesenkt wurde. Das bedeutet, auch hier greift das Finanzamt kräftig zu.

Auch die vielbeworbene Riester Rente sollte man sich gut anschauen, denn zu Zeiten der Einzahlung ist das Finanzamt noch recht großzügig. In der Einkommenssteuererklärung kann man die Riester Rente noch als Sonderausgabe geltend machen. Doch hier wird zum Schluss abgerechnet, was sich bei der ersten Zahlung der Rente bemerkbar macht. Die Riester Rente ist schon heute zu 100 % zu versteuern.

Welche Renten werden nicht versteuert?

Es gibt einige Renten, an die das Finanzamt nicht Hand anlegen kann. Diese müssen auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Dazu gehören zum Beispiel Zahlungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch die sogenannten Wiedergutmachungsrenten bleiben unangetastet. Wer noch Renten als Verfolgter der NS Zeit bezieht, muss diese auch nicht angeben. Allerdings ist davon auszugehen, dass es nurmehr wenige Menschen betreffen sollte.

Darüber hinaus müssen auch jene Rentner keine Steuern zahlen für Leistungen, die sie erhalten, wenn sie im Rahmen des Wehrdienstes oder des Bundesfreiwilligendienstes einen Unfall hatten, an dessen Folgen sie auch noch später litten.

Weitere nicht zu versteuernde Rentenzahlungen sind Unterhaltsrenten, Schmerzensgeldrenten, Schadenersatzrenten sowie Kriegs- oder Schwerbehindertenrenten.

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