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Der deutsche Staat ist bestrebt, Familien mit Kindern zusätzliche Hilfen zugutekommen zu lassen. Neben steuerlichen Vergünstigungen gehören dazu auch Kinderfreibeträge und natürlich das Kindergeld, das unabhängig vom Einkommen für jedes Kind gezahlt wird. Es spielt also keine Rolle, ob jemand zu den oberen Verdienstklassen zählt oder nur Sozialhilfe empfängt. Stellt sich nun die Frage, wie Kindergeld beantragt wird, wer Anspruch auf Kindergeld hat und wie hoch der Betrag ist, der für jedes Kind gezahlt wird. Interessant ist auch die Frage, wie lange diese Leistung beansprucht werden kann.

Die Voraussetzungen für den Erhalt des Kindergeldes

Kindergeld Nicht jeder kann Kindergeld beantragen. Einige Voraussetzungen müssen erfüllt werden. So muss sich das Kind noch in der Ausbildung befinden. Das heißt, es muss entweder noch in die Schule gehen oder aber ein Studium oder eine Lehre absolvieren. Weiterhin darf das Kind nicht über 25 Jahre alt sein. Der Wohnsitz des Kindes muss entweder in Deutschland sein oder es lebt in einem anderen Land der Europäischen Union oder in den EWR-Ländern, zu denen Island, Liechtenstein und Norwegen gehören. Auch der Wohnsitz in der Schweiz wird anerkannt. Darüber hinaus haben auch deutsche Staatsbürger das Recht, Kindergeld zu beantragen, wenn sie zwar im Ausland leben, aber in Deutschland steuerpflichtig sind.

Das Kindergeld gibt es allerdings nicht automatisch, sondern muss von den Sorgeberechtigten beantragt werden. Dafür muss ein entsprechendes Formular von der Familienkasse ausgefüllt sowie Nachweise beigefügt werden, unter anderem die Geburtsurkunde und Einkommensnachweise bzw. Steuererklärungen oder Arbeitgeberbescheinigungen.

Normalerweise endet die Zahlung, wenn das Kind das 18. Lebensjahr abgeschlossen hat. Allerdings ist das auch abhängig davon, ob das Kind bereits berufstätig ist oder sich noch in Ausbildung befindet. Im zweiten Fall kann das Kindergeld noch bis zum 25. Lebensjahr gezahlt werden. Das gilt auch dann, wenn das Kind ein fsJ, also ein freiwilliges soziale Jahr absolviert.

Wie hoch die Zahlungen ausfallen, ist außerdem abhängig davon, wie viele Kinder eine Familie hat. Die Höhe der Leistung wird auch in regelmäßigen Abständen angepasst. Im Jahre 2020 werden für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro gezahlt. Für das dritte Kind erhält die Familie 2010 Euro und ab dem vierten Kind werden 250 Euro gezahlt. So kann eine Familie mit drei Kindern mit einer monatlichen Zahlung in Höhe von 618 Euro rechnen.

Kindergeld im Ausland oder für Ausländer

Nun stellt sich für einige Familien die Frage, ob sie auch berechtigt sind, Kindergeld zu beantragen, wenn sie im Ausland leben oder dort arbeiten. Das ist zwar möglich, allerdings müssen besagte Personen in Deutschland steuerpflichtig sein.

Eine weitere Frage, die sich stellt, ist, wie es mit Menschen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit aussieht, die aber in Deutschland arbeiten oder leben. Auch in diesem Fall kann Anspruch auf die Zahlung des Kindergeldes bestehen, wenn der Antragsteller aus der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder aus der Schweiz stammt. Weitere Länder Bezugsberechtigter sind die Türkei, Tunesien, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Marokko, Montenegro und Serbien, vorausgesetzt es liegt der Nachweis einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vor oder die Peron bezieht Arbeitslosengeld. Darüber hinaus können anerkannte Flüchtlinge Kindergeld beantragen.

Kinderzuschlag als weitere Hilfe

Während Kindergeld alle Familien beanspruchen können, sieht es bei einkommensschwachen Familien etwas anders aus. Diese können zusätzlich noch den Kinderzuschlag beantragen. Auch hier muss ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Familienkasse gestellt werden.

Voraussetzungen sind, dass das Kind noch im Haushalt lebt, jünger als 25 ist und die Familie berechtigt ist, Kindergeld zu beziehen. Der Zeitraum, für den der Kinderzuschlag bewilligt wird, beträgt sechs Monate. Besteht danach auch weiterhin Bedarf, kann eine Verlängerung beantragt werden. Familien, die Arbeitslosengeld II, auch bekannt unter der Bezeichnung Hartz IV, erhalten, sind nicht berechtigt, Kinderzuschlag zu beantragen.

Kindergeld und das Finanzamt

Kindergeld Die Zahlung des Kindergeldes ist nicht vom Einkommen abhängig. Wie schon eingangs erwähnt, können die Bezieher sowohl gut Betuchte sein als auch Bezieher von Hartz IV. Wenn es an der Zeit ist, den Steuerbescheid einzureichen, wird der sogenannte Kinderfreibetrag angerechnet. Dabei handelt es sich um eine Summe, die für die Sicherung der Existenz des Kindes benötigt wird. Diese wird nicht versteuert.

Der Unterschied zur Berechtigung des Bezugs des Kindergelds liegt beim Kinderfreibetrag beim Aufenthaltsort des Kindes. Das bedeutet, ein Kind kann auch im Ausland leben, solange ein Erziehungsberechtigter in Deutschland einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht.

Die Berechnung des Kinderfreibetrags geht automatisch, der Steuerzahler muss hier keinen Antrag stellen. Der Freibetrag des zu versteuernden Einkommens wird vom Finanzamt ermittelt und entsprechend einbezogen, wenn die Einkommenssteuer berechnet wird.

Für Eltern stellt die Ausbildung des Nachwuchses meist eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Der Staat sieht daher eine Entlastung vor, wenn sich das Kind in der Ausbildung befindet. Dabei muss Anspruch auf Kindergeld bestehen und das Kind darf nicht im selben Haushalt leben. Es müssen darüber hinaus Kosten für die Ausbildung entstehen, die die Familie allerdings nicht nachweisen muss.

Vergünstigungen für Alleinerziehende

Normalerweise ist es ausreichend, wenn bei der Steuererklärung eine entsprechende Angabe gemacht wird. Bei Alleinerziehenden gibt es noch mehr Erleichterungen, da sie besonders belastet sind und in der Regel mit einem Einkommen für zwei Personen auskommen müssen. Für das Jahr 2020 können für das erste Kind 1.908 Euro abgezogen werden.

Bei Steuerzahlern der Steuerklasse II wird das automatisch vom Finanzamt mitberechnet. Diese Erleichterung wird als Entlastungsbetrag bezeichnet, die einmal im Jahr gewährt wird. Um diese Erleichterung zu erhalten, muss am alleinstehen, bzw. alleinerziehend sein und Anspruch auf Kindergeld haben. Wie das aussieht, ist genau definiert. Die Person muss ledig oder geschieden sein. Auch darf keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen Person über 18 bestehen.

Grundsätzlich ist jener Elternteil dazu berechtigt, bei dem das Kind auch lebt. Übrigens können diese Leistungen auch dann noch in Anspruch genommen werden, wenn das Kind die elterliche Wohnung bereits verlassen hat und allein wohnt. Doch dafür müssen entsprechende Nachweise erbracht werden.