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Repräsentatives Finanzierungs-Beispiel nach PAngV §6a

Nettokreditbetrag: 10.000€, 12 Monate Laufzeit, Freie Verwendung
Monatsrate846,31 €
5
Eff. Jahreszins 2,90%bis 7,80%
Monatsrate849,01 €
4
Eff. Jahreszins 3,51%bis 3,52%
Monatsrate861,59 €
4
Eff. Jahreszins 6,38%bis 7,41%
Monatsrate844,31 €
4
Eff. Jahreszins 2,45%bis 8,49%
Monatsrate855,13 €
4
Eff. Jahreszins 4,90%bis 15,99%
Monatsrate848,92 €
3
Eff. Jahreszins 3,49%bis 3,49%

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Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins

Wer einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, muss Zinsen zahlen. Die Bank verleiht Geld und die Zinsen sind quasi als Bezahlung für die Dienste des Kreditgebers gedacht. Die Zinsen unterscheiden sich nicht nur von Bank zu Bank, sondern auch die Konditionen. Wie die Zinsen berechnet werden, ist auch unterschiedlich. Weiterhin können verschiedene Gebühren anfallen, zum Beispiel eine Restschuldversicherung oder Bearbeitungsgebühren.

Allerdings ist es für den Kreditnehmer mitunter schwierig zu verstehen, wie die an die Bank zu leistenden Gebühren und Zinsen strukturiert sind, denn Zinsen sind nicht gleich Zinsen. Wir unterscheiden zwischen dem Effektiv- und Sollzinssatz. Während der Sollzins für den geliehenen Betrag an sich anfällt, steht der Effektivzins für die Gesamtkosten eines Darlehens hinsichtlich der gesamten Laufzeit und der kompletten Kreditsumme. Das bedeutet einfach erklärt: Der effektive Jahreszins gibt an, wie viel der Kredit kostet.

Gesetzliche Regelungen zum effektiven Zinssatz

Um die Transaktionen mit den Kreditinstituten für den Kunden verständlicher und transparenter zu gestalten, sieht der Gesetzgeber vor, dass die Banken immer die gesamten Kosten eines Kredits angeben müssen, bevor sie die Vereinbarung mit dem Kreditnehmer abschließen. In diesem Kosten sind auch verschiedene Gebühren, sonstige Kosten und der Nominalzins enthalten.

Das muss nicht nur in den Promotionen der Banken angegeben werden, sondern wird auch im Kreditvertrag festgelegt. Auf diese Weise ist es für den Kunden auch einfacher, Kredite miteinander zu vergleichen, um sich den günstigsten herauszusuchen.

Schaut man sich alte Kreditvereinbarungen an, ist in der Regel nur der Sollzins aufgeführt. Unter Sollzins versteht man die reine Verzinsung des Darlehens, bei dem weitere Kosten nicht angegeben werden. Dies macht es aber für den Kunden unmöglich, Kredite miteinander zu vergleichen.

Wie ist die Zusammensetzung der effektiven Jahreszinsen?

Wer einen Kredit aufnehmen muss, vergleicht verschiedene Angebote. Mitunter findet man auch den Begriff „anfänglicher effektiver Jahreszins“. In diesem Falle könnte sich der Effektivzins im Laufe der Zeit ändern. Wenn man etwa einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren aufnimmt und der effektive Zinssatz auf drei Jahre festgelegt ist, dann ist dies ein anfänglicher effektiver Jahreszins. Sind die drei Jahre verstrichen, erfolgen weitere Verhandlungen mit dem Kreditgeber.

Aber wie kann man den effektiven Jahreszins berechnen? Es ist keine Kunst und im Internet stehen mehrere Portale zur Verfügung, mit denen man dies online ermitteln kann. Dafür sind einige wichtige Informationen notwendig:

Angenommen, der Kreditbetrag beläuft sich auf 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 4,73 %. Die Laufzeit wird auf 48 Monate, also vier Jahre, festgelegt. Im Monat müssen 228,62 Euro gezahlt werden. Die Bearbeitungsgebühren der Bank belaufen sich auf 200 Euro.

Hier wird folgende Formel angewandt:  

(Kreditkosten / Nettodarlehensbetrag) x [24 / (Laufzeit in Monaten + 1)] x 100 = effektiver Jahreszins

Schauen wir uns nun an, was die einzelnen Posten genau bedeuten. Beginnen wir mit den Kreditkosten. Das Geld muss zurückgezahlt werden, so viel dürfte klar sein. Aber der Gesamtbetrag ist höher als jene Summe, die der Kreditnehmer sich geliehen hat. Zu den Kosten gehören die Zinsen und die Bearbeitungsgebühren. Manchmal entscheiden sich die Bankkunden auch für die Aufnahme einer Restschuldversicherung. Diese springt ein, wenn der Kreditnehmer außerstande ist, die monatlichen Raten zu begleichen, zum Beispiel aufgrund einer Krankheit.

Die Höhe des effektiven Jahreszinses

Der effektive Jahreszins ist von mehreren Faktoren abhängig. Aus diesem Grunde kann man die Frage, wie hoch dieser ausfällt, nicht pauschal beantworten, denn die Kosten für einen Kredit sind bei jedem Kreditnehmer anders. Daher ist es mitunter sinnvoll, sich neben der Nutzung eines Finanzrechners auch der Dienste eines Finanzberaters zu bedienen. Insbesondere dann, wenn es um hohe Beträge geht. Da können bereits sehr geringe Abweichungen einen hohen Betrag ergeben.

Wie bereits erwähnt, kann die Höhe des effektiven Jahreszinses bei dem einen Kreditnehmer anders aussehen als bei dem anderen. Hierbei gilt: Je höher das Risiko für die Bank ist, desto höher ist der Zinssatz. Wer beispielsweise eine einwandfreie Schufa vorweisen kann, ist da im Vorteil, da ihm günstigere Konditionen angeboten werden. Wer allerdings bereits belastet ist, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen, da die Bank sich absichern muss. In einigen Fällen erhält der Antragsteller vielleicht gar keinen Kredit.

Welche Faktoren bestimmen die Höhe des effektiven Jahreszinses?

Sicherlich variiert die Höhe des effektiven Jahreszinses von Bank zu Bank. Aber auch andere Faktoren müssen berücksichtigt werden, um zu ermessen, wie hoch die Kosten für ein Darlehen ausfallen. Zuerst sollte man sich den Leitzins anschauen. Dieser wird von der Europäischen Zentralbank festgelegt. Die Banken orientieren sich an dieser Festlegung. Ist der Leitzins eher niedrig, so ist auch der Sollzins und der daraus resultierende effektive Jahreszins entsprechend niedriger.

Ein weiterer nicht unerheblicher Faktor ist die Laufzeit des Kredits. Hierbei gilt: Je länger die Laufzeit ist, desto höher ist der Zinssatz. Das lässt sich einfach begründen, denn mit einer längeren Laufzeit steigt für die Bank das Risiko, dass der Kunde das Geld nicht mehr zurückzahlen kann. Die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen steigt also. Wenn möglich, sollte man den Kredit also so schnell wie möglich tilgen.

Der Verwendungszweck ist ein weiterer Faktor. Der Unterschied liegt zwischen zweckgebundenen Krediten und Krediten zur freien Verfügung. Hierbei ist ein zweckgebundener Kredit häufig günstiger. Dazu gehören beispielsweise Kredite für den Erwerb einer Immobilie oder eines Fahrzeugs. Die Bank hat in diesem Falle eine Sicherheit. Wird der Kredit für eine Urlaubsreise aufgenommen, entfällt diese Sicherheit und der Kredit wird insgesamt teurer.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die obligatorische Angabe des effektiven Jahreszinses für den Kunden sehr vorteilhaft ist, denn so ist es ihm möglich, die verschiedenen Angebote der Banken zu vergleichen und das günstigste Angebot zu finden.